iPhones & Co – die neuen Kompaktkameras?

Smartphones haben in den vergangen Jahren Kompaktkameras zunehmend den Rang abgelaufen. Ihr großer Vorteil liegt auf der Hand: Sie sind unsere täglichen Begleiter geworden und erlauben so zu jeder Zeit spontane Aufnahmen. Zudem lassen sich die gemachten Bilder durch das Internet sofort mit anderen teilen, sei es durch Bildnachrichten oder durch das Hochladen in soziale Netzwerke. Die Bildqualität der Smartphones ist in letzter Zeit immer besser geworden. Dies versuchte unlängst Apple mit großformatigen Werbeplakaten, die mit dem iPhone 6 gemachte Fotos zeigten, zu beweisen. Aber auch Samsung, Sony, LG, Microsoft, Google und Blackberry verbauen ausgezeichnete Kameras in der aktuellen Smartphone-Generation.

Smartphones verdrängen Kompaktkameras immer mehr

Smartphones verdrängen Kompaktkameras immer mehr

Nichtsdestotrotz leiden Smartphone-Kameras an einer Reihe von technischen Limitationen. Ihre Sensoren sind im Vergleich zu DSLRs oder Systemkameras recht klein, die Auflösung geringer und in der Regel verfügen sie nur über eine einzige Brennweite im gemäßigten Weitwinkelbereich. Letzteres führt gerade bei Portraits oft zu Aufnahmen mit unschöner perspektivischer Verzerrung. Hier kann man jedoch Abhilfe schaffen, indem man einfach bei der Aufnahme einen Schritt zurück geht und später bei Bedarf den Ausschnitt durch Bildbearbeitung etwas verkleinert. Dadurch wird der Effekt einer längeren Brennweite erreicht. Für echte Weitwinkelaufnahmen sind die Objektive der Smartphones dagegen meist nicht weitwinkelig genug. Hier können jedoch Programme helfen, die mehrere Aufnahmen zu einem Panorama zusammenkopieren. Durch dieses „Stichen“ lassen sich auch ohne Weitwinkelobjektiv ausgedehnte Landschaften oder Skylines von Großstädten einfangen. Auch wenn Sonnenblenden für Smartphones völlig unpraktisch sind – das Gerät würde schließlich nicht mehr in die Hosentasche passen – so ist bei starkem Gegenlicht zu empfehlen, mit der freien Hand die Smartphone-Kamera vom Sonnenlicht abzuschatten. Auf dem Display kann dieser Effekt schließlich sehr einfach nachvollzogen und zudem kontrolliert werden, ob die Hand bereits ins Bildfeld zu ragen beginnt.

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